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Aligner Therapie – Die unsichtbare Zahnschiene

In der Schule ist es nichts Ungewöhnliches eine Zahnspange zu tragen, aber mit 30 im Büro? Das möchten die Wenigsten, dabei haben viele Erwachsene Probleme mit Zahnfehlstellungen und suchen nach einer Lösung, die unauffällig und dabei dennoch effektiv ist.

Unter Betroffenen wird die Aligner Therapie immer beliebter. Hierbei handelt es sich um eine herausnehmbare Zahnschiene aus dünnem, transparentem Kunststoff, die im Alltag unsichtbar ist und dennoch eine effektive Zahnkorrektur vornimmt.

 

Das Prinzip der Aligner Schiene

Der große Unterschied zwischen Zahnspange und einer Zahnschiene liegt nicht allein in der Optik, sondern vor allem in der Art der Krafteinwirkung. Während eine Zahnspange durch Zugkraft die Zähne gerade zieht, übt die Zahnschiene einen leichten Druck auf die Zähne aus.

Die Zahnschiene muss individuell angefertigt werden und wird nach einer gewissen Zeit immer wieder durch eine neue Schiene ersetzt. Jede Schiene korrigiert die Zahnstellung minimal, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Dabei muss die Schiene Tag und Nacht getragen werden. Nur zum Verzehr von Speisen, zuckerhaltigen Getränken oder zur Reinigung nimmt man die Schiene heraus.

Die Dauer einer Aligner Therapie

Je nach Behandlungsverlauf werden 3-9 einzelne Schienen genutzt, die alle 2-3 Wochen gewechselt werden. Insgesamt kann die Behandlungszeit zwischen 6-18 Monaten betragen, es kommt dabei auf den Grad der Fehlstellung und auch darauf an, wie schnell der Patient auf die Behandlung anspringt.

Es sind regelmäßige Besuche bei einem Kieferorthopäden oder Zahnarzt nötig, um den Fortschritt der Therapie zu kontrollieren und eventuell die Tragedauer einzelner Schienen zu erhöhen, wenn die Korrektur nicht so schnell verläuft, wie geplant.

 

Vor- und Nachteile einer Aligner Schiene

Aligner Schienen haben viele Vorteile, weshalb sie sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.

  • Die Transparenz ist der größte Vorteil für Erwachsene, die sich aufgrund der Optik nicht mehr einer Korrektur mit Zahnspange unterziehen möchten.
  • Die Schiene ist aufgrund der Druckkraft und der langsamen Anpassung durch immer neue Schienen weniger schmerzhaft als eine feste Zahnspange.
  • Die Schiene ermöglicht leichtere Mundhygiene, denn zum Essen wird sie herausgenommen und es können sich keine Essensreste in den Drähten verfangen.
  • Komfortables Tragegefühl: Die Schiene ist hauchdünn und deshalb weniger zu spüren, als eine Zahnspange. Auch Reizungen des Mundraums durch Drähte werden vermieden.
  • Viele Arten der Zahnfehlstellung lassen sich mit dieser Behandlungsmethode korrigieren, von sehr leichten Fällen bis hin zu einer starken Fehlstellung.

Leider hat die Schiene nicht nur Vorteile. Auch wenn diese überwiegen, sollte man die Nachteile nicht außer Acht lassen:

  • Sprachstörungen am Anfang: Besonders beim Sprechen muss man sich erst an die Schiene gewöhnen, deswegen kommt es anfänglich oft zu Sprachstörungen.
  • Druckempfindliche Zähne: Viele Patienten haben Probleme beim Kauen, weil die Zähne druckempfindlicher geworden sind. Dies sollte allerdings nicht lange anhalten.
  • Die Kosten werden meist nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, weil diese nicht im Leistungsumfang enthalten sind. Allerdings bieten viele Hersteller und Kieferorthopäden eine zinslose Ratenzahlung an, um die Kosten von 1.500 bis zu 7.500 Euro zu bezahlen. Hier kommt es auf den Grad der Fehlstellung an, man kann sich aber vorab kostenlos beraten lassen und einen Kostenvoranschlag bekommen.

 

Professionelle Begleitung bei der Aligner Behandlung

Es ist in jedem Fall zu empfehlen, sich ausgiebig von einem Kieferorthopäden oder Zahnarzt über die Kosten, aber auch über Vor- und Nachteile beraten zu lassen, da der Behandlungsverlauf sehr individuell ist.

Insgesamt ist es eine gute Alternative zu einer Zahnspange, nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch, weil schiefe Zähne je nach Art der Fehlstellung die Gefahr einer Zahn- und Zahnfleischerkrankung erhöhen.

Es ist also auch im Erwachsenenalter sinnvoll, über eine Korrektur der Zahnfehlstellung nachzudenken und sich beraten zu lassen.

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Streitkultur in Beziehungen – wie ein Paartherapeut helfen kann

Dass es in einer Beziehung einmal nicht so gut läuft, ist völlig normal – auch glückliche Paare streiten. Doch dabei kommt es auf die Streitkultur an: Wenn Konflikte eine Beziehung dominieren und die Art der Auseinandersetzung das Miteinander vergiftet, ist es sinnvoll, sich Hilfe bei einem Paartherapeut zu suchen. Die Gespräche mit einem neutralen Vermittler können helfen, (wieder) eine für die Beziehung vorteilhafte Streitkultur zu etablieren. 

Richtig streiten – wie geht das eigentlich? 

Wie man als Paar richtig streitet, ist stets individuell von den einzelnen Partnern abhängig. Dabei gibt es jedoch einige Grundregeln, die helfen, eine konstruktive Streitkultur innerhalb einer Partnerschaft zu etablieren: 

  • Streitmuster durchbrechen: Viele Paare entwickeln im Laufe der Zeit regelrechte Streitmuster. Jeder Streit läuft im Prinzip nach dem gleichen Schema ab. Aussagen wie „Das ist mal wieder so typisch, dass du jetzt…“ sind ein guter Indikator dafür, dass sich ein Paar in einer Streitspirale befindet, die stets von neuem in Gang gesetzt werden kann. Das Problem dabei ist, dass diese Muster vom ursprünglichen Streitthema ablenken und destruktiv wirken – statt zu einer Lösung zu führen, vertieft jeder Streit den eigentlichen Konflikt. 

  • Reizthemen kennen: Oftmals sind es Banalitäten, die einen Streit auslösen – Klassiker sind hier die nicht zugeschraubte Zahnpastatube. Aber auch grundlegende Themen wie Unpünktlichkeit oder der Umgang mit Geld sind für Streits verantwortlich. Für Paare ist es dabei wichtig zu verstehen, ob und wenn ja, welche Gefühle exakt hinter diesen Auslösern stehen: Ist es das Gefühl, nicht ernstgenommen oder respektiert zu werden, die Angst vor Kontrollverlust oder Ausübung von Macht? 
  • Offen zuhören: Ein wichtiger Punkt für produktiven Streit ist zuhören, was gerade in emotionalen Momenten nicht einfach ist. Grundsätzlich sollten Paare jedoch immer versuchen, den anderen aussprechen zu lassen und nicht zu unterbrechen. Auch kann es hilfreich sein, das Gehörte mit eigenen Worten zusammenzufassen, um zu signalisieren, dass man zuhört und an einer konstruktiven Auseinandersetzung interessiert ist. 

 

Richtig streiten lernen benötigt Zeit

Fehlende oder falsche Kommunikation ist ein Problem in vielen Beziehungen. Sind die Partner jedoch gewillt, daran zu arbeiten, kann ein Paartherapeut helfen, die Kommunikation wieder in Gang zu bringen und in konstruktive Bahnen zu lenken. Das passiert jedoch nicht über Nacht: Zumeist sind mehrere Sitzungen notwendig, um die alten Muster aufzubrechen und neue Verhaltensweisen einzuüben. Auch danach kann es sinnvoll sein, mit einem Therapeut als neutralen Beobachter zu sprechen, um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.

Hund-Augen

Pollenallergie bei Hunden – ein immer häufigeres Problem

Wenn im Frühjahr und Sommer Gräser, Blumen und Bäume grünen und blühen, ist das nicht nur für viele Menschen ein echtes Problem – Pollenallergien treten immer häufiger auch bei Hunden auf. Anders als bei uns Menschen werden die Symptome aber oft übersehen oder nicht richtig eingeordnet. Wir haben uns einmal angeschaut, wie sich diese Immunsystem-Reaktion bei Vierbeinern äußert und wie Sie Ihrem Hund helfen können.

So erkennen Sie eine Pollenallergie bei Hunden

 

Wie auch bei uns Menschen ist bei Hunden eine Pollenallergie eine Fehlreaktion des Immunsystems: Bestandteile von Pollen und Gräsern gelangen in den Organismus des Hundes und werden vom Immunsystem als gefährlich eingestuft. Die Abwehrreaktionen auf diese Allergene können denen von Menschen ähneln (häufiges Niesen und Schnupfen), werden aber oft nicht als Allergie erkannt. Darüber hinaus zeigen Hunde auch Symptome, die Laien nicht direkt mit einer Pollenallergie in Verbindung bringen. Die häufigsten sind dabei:

  • Juckreiz/Hautausschläge: Das häufigste Symptom von Pollenallergien bei Hunden ist ein heftige Juckreiz der Haut. Die Allergene dringen in die Poren ein und sorgen so für Hautirritationen. Hunde versuchen diese Symptome zu lindern, indem sie sich am ganzen Körper kratzen und beißen – mitunter so aggressiv, dass offene Wunden auftreten, die sich zudem noch entzünden können. Auch Hautausschläge, insbesondere im Bauchbereich treten häufig auf. Kratzt Ihr Hund sich öfters als sonst oder reibt sich öfter als gewöhnlich an Möbeln oder auch Familienmitgliedern, kann das ein starker Hinweis auf eine Allergie sein.

 

  • Atemprobleme: Atmet der Hund die allergieauslösenden Stoffe ein, kann dies zu Reaktionen in den Atemwegen führen. Durch die Ausschüttung von Histaminen schwellen die Atemwege an, was zu Atemproblemen führt. Sie erkennen das in der Regel an pfeifenden Atemgeräuschen und verminderter Kondition Ihres Hundes. Da eine Allergie zu lebensbedrohlicher Atemnot führen kann, sollten Sie so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen.

 

  • Gerötete und entzündete Augen: Leidet Ihr Hund vor allem im Frühjahr und Sommer an geröteten, tränenden Augen oder einer Bindehautentzündung, kann das ebenfalls ein Hinweis auf eine Allergie sein. Der Hund wird dabei versuchen, sich die Augen zu reiben und zu kratzen, häufig blinzeln oder die Augen vor Schmerzen zukneifen. Auch Lichtempfindlichkeit sowie bei entzündeten Augen eitriger Ausfluss zeigen, dass ein Problem besteht, das abgeklärt werden sollte.

 

Leidet Ihr Hund unter den genannten Symptomen, oder haben Sie aus einem anderen Grund den Verdacht, dass er allergisch auf Pollen und Gräser reagiert, sollten Sie einen Termin bei Ihrem Tierarzt vereinbaren und entsprechende Haut- und Blutallergietests durchführen lassen. Dabei kann nicht nur die gesicherte Diagnose getroffen werden, auch die auslösenden Allergene werden bestimmt. Akute Symptome können mithilfe von Medikamenten gut behandelt werden, um den Hund Linderung zu verschaffen.

Das können Sie tun, wenn Ihr Hund unter Pollenallergie leidet

 

Der Kontakt mit Pollen lässt sich bei Hunden nur schwer vermeiden. Als Hundebesitzer können Sie jedoch mit einigen Maßnahmen dafür sorgen, dass die Pollenzeit für Ihren Liebling nicht zur Qual wird.

  • Ähnlich wie bei Menschen kann auch bei Hunden eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden, indem dem Tier über einen längeren Zeitraum geringe Dosen der Allergene verabreicht werden. Dadurch kann sich das Immunsystem an die Allergene gewöhnen, wodurch die allergische Reaktion nicht mehr so stark ausfällt.
  • Wenn Sie wissen, auf welche Pollen Ihr Hund allergisch reagiert, sollten Sie zudem die Pollenflugmeldungen im Auge behalten und sich einen Allergiekalender besorgen. So wissen Sie bereits im Voraus, welche Zeit für Ihren Hund besonders kritisch sein kann.
  • Die Konzentration der Pollen ist je nach Tageszeit unterschiedlich. Planen Sie das für Ihre täglichen Gassi-Gänge ein. In ländlichen Gebieten ist die Konzentration vor allem abends niedriger, in Städten hingegen morgens. Regenfälle reinigen die Luft. Nutzen Sie diese Zeiten auch, um die Wohnung durchzulüften.
  • Hat Ihr Hund eher langes Fell, sollten Sie dieses in der Pollenzeit möglichst kurz halten, damit sich wenig Pollen festsetzen. Allgemein sollten Sie nach Aufenthalten im Freien Pfoten und Fell mit einem feuchten Tuch reinigen.
  • Decken und Hundebett, auf denen sich Ihr Hund oft aufhält, aber auch Spielzeuge sollten in der Pollenzeit verstärkt gereinigt und gewaschen werden – mindestens einmal pro Woche.

Besprechen Sie zudem individuell mit Ihrem Tierarzt, ob es weitere Maßnahmen gibt, die Ihrem Hund helfen können – so kommen Sie und Ihr Liebling gut durch die Pollenzeit.

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Rosacea: Der Hauterkrankung mit der richtigen Behandlung begegnen

Etwa 4 Millionen Deutsche sind an Rosacea (auch: Rosazea) erkrankt – zumeist, ohne es zu ahnen. Erst, wenn das gereizte Hautgefühl, die Rötungen im Gesicht oder gar Akne-ähnliche Pusteln immer weiter zunehmen, bringt ein Besuch beim Hautarzt die Diagnose der chronischen Hautkrankheit und eröffnet so Behandlungsmöglichkeiten. Neben dem Verzicht auf Risikofaktoren und medikamentöser Therapie ist eine Laserbehandlung eine Möglichkeit, die Hautveränderungen zu beeinflussen und so Betroffenen Linderung verschaffen. 

 

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Rosacea im Überblick

 

  • Risikofaktoren vermeiden

 

Wodurch Rosacea genau verursacht wird, ist bis heute ungeklärt. Sicher ist jedoch, dass einige Risikofaktoren die Symptome verstärken können. Betroffene sollten daher im Auge behalten, wann die Krankheitsmerkmale häufiger und/oder stärker auftreten, und entsprechende Auslösefaktoren vermeiden. Dazu gehören unter anderem:

    • UV-Strahlung und Hitze (Sonne, Solarium, Sauna)
    • Alkohol
    • übermäßiger Sport
    • unverträgliche Hautpflege- und Kosmetikprodukte 
    • Stress

Auch eine Ernährungsumstellung kann sich positiv auswirken.

 

 

  • Medikamente bei der Behandlung von Rosacea 

 

Die Hautkrankheit Rosacea ist nicht heilbar – mit einigen Medikamenten lassen sich die Symptome jedoch gut behandeln. Dazu gehören unter anderem Cremes sowie Gels mit den Wirkstoffen Metronidazol, Azelainsäure oder Ivermectin zur äußerlichen Anwendung. Reicht diese Behandlung nicht aus, oder ist die Erkrankung zu weit fortgeschritten, ist eine Behandlung mit Doxycyclin denkbar. Jede medikamentöse Behandlung – ob äußerlich oder durch Medikamenteneinnahme, muss individuell vom Hautarzt verschrieben und überwacht werden. 

 

 

  • Hautveränderungen mit Laserbehandlungen mindern

 

Die Hautveränderungen stellen für Betroffene oftmals auch ein seelisches Problem dar: Da sie vorrangig im Gesicht auftreten, sind sie nur schwer zu verstecken. Abhilfe kann hier eine Laserbehandlung schaffen, die die Symptome vermindert. Dabei werden die geplatzten Blutgefäße, die für die Rötungen ursächlich sind, durch den Laser verschlossen, wodurch die Äderchen nicht mehr sichtbar sind und die Haut wieder heller wirkt. Zudem können bei einer fortgeschrittenen Rosacea durch eine gezielte Anwendung mit einem Diodenlaser Talgdrüsen verkleinert und so ein ebenmäßiges Hautbild erzielt werden. 

Rosacea behandeln – bitte nur in Absprache mit dem Hautarzt 

 

Rosacea ist eine Erkrankung, die unbedingt behandelt werden sollte. Mit einigen Maßnahmen (Vermeidung von Risikofaktoren, individuell abgestimmte Pflegeprodukte usw.) können Betroffene zwar selbst positiven Einfluss auf das Hautbild nehmen, ersetzen jedoch nicht den Besuch beim Hautarzt. Dabei sollte in einer individuellen Beratung besprochen werden, welche Behandlungsmöglichkeit am sinnvollsten ist.

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Sportliche Aktivtäten als Ausgleich zum Bürojob

Von Montag bis Freitag von 8:00 – 17:00 Uhr oder länger im Büro, dazu Familie und Freunde, Hobbys – im Arbeitsalltag kann Sport schnell zu kurz kommen. Dabei ist es gerade bei Bürotätigkeiten wichtig, einen gesunden, aktiven Ausgleich zu finden. Denn Sport hält nicht nur fit und beugt einigen Erkrankungen vor, sondern hilft auch beim Abschalten und Entspannen. Es lohnt sich also, den inneren Schweinehund zu überwinden – wir stellen einige günstige sportliche Möglichkeiten vor.
 

Alleine Sport treiben – nur die eigene Motivation und Vorliebe entscheidet

Der Vorteil von allein betriebenen sportlichen Aktivitäten ist klar: Nur Sie allein entscheiden, wann Sie wie viel machen. Das kann jedoch auch schnell zum Nachteil werden, wenn Sie niemand motiviert. Setzen Sie sich daher immer kleine, realistische Ziele – und belohnen Sie sich ruhig, wenn Sie ein Etappenziel erreicht haben.

  • Laufen: Alles, was Sie zum Laufen benötigen, sind ein paar vernünftige Sportschuhe. Wann Sie laufen, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab – für einige ist es der aktive Start in den Tag, andere gleichen den harten Arbeitstag mit einer abendlichen Joggingrunde aus. Laufen kann man praktisch überall – vielleicht erkunden Sie am Anfang Ihre nähere Umgebung und finden so ein paar schöne Strecken.

 

  • Radfahren: Abhängig vom Arbeitsweg und Arbeitsort lässt sich Radfahren perfekt in den Alltag integrieren. Statt mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahren Sie einfach mit dem Fahrrad zur Arbeit. Idealerweise haben Sie am Arbeitsplatz die Möglichkeit zu duschen oder zumindest zu waschen und Wechselkleidung anzuziehen.

 

  • Schwimmen: Schwimmen erfrischt nicht nur – es belastet auch die Gelenke wesentlich weniger als andere Sportarten. Nehmen Sie Ihre Schwimmsachen mit ins Büro und gehen Sie direkt nach der Arbeit ins Schwimmbad – so kommen Sie gar nicht erst in Versuchung, den Schwimmtag auszulassen.

 

  • Yoga: Auch Yoga können Sie ganz nach Belieben in den Alltag integrieren – Sie benötigen lediglich etwas Ruhe und eine Yogamatte. Für Anfänger ist es empfehlenswert, zunächst einen Kurs zu besuchen, um die einzelnen Übungen richtig auszuführen.

 

Mannschaftssport – fit halten in einer Gemeinschaft

Für wen allein Sport treiben nichts ist, sollte sich Gleichgesinnte suchen. Vom Fußballverein bis zum Schwimmkurs, oder aber Freunde, mit denen man gemeinsam laufen geht – die Möglichkeiten sind vielfältig. Für welche Sportart auch immer Sie sich entscheiden: Sie sollten immer Spaß dabei haben!

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Schönheitsoperationen in Deutschland

Mehr als 100 Jahre gibt es nun schon Schönheitsoperationen: 1898 führte der deutsche Arzt Jacques Joseph in seiner Privatpraxis die erste Nasenkorrektur durch – sein Lehrbuch zur Rhinoplastik ist in der Plastischen Chirurgie auch heute noch ein Standardwerk. Nasenkorrekturen gehören heute noch zu den am häufigsten nachgefragten Schönheitskorrekturen – wir haben uns mal angeschaut, welche weiteren ästhetischen Eingriffe beliebt sind.

 

Die Nachfrage nach Schönheitschirurgie steigt

Seit mehreren Jahren beobachtet die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC, zur Website eine Zunahme der ästhetischen Eingriffe: 2018 wurden 77.485 gemeldete Eingriffe durchgeführt, 2019 erhöhte sich die Anzahl um 7,5% auf 83.338. Dabei sind es hauptsächlich Frauen, die Schönheitskorrekturen nachfragen – 86% der Behandelten sind weiblich.

 

Die Top 5 der ästhetischen Eingriffe in Deutschland

 

  • Botulinum-Behandlungen: Minimal-invasive Behandlungen stehen in der Gunst der Patienten vorn. Faltenunterspritzungen mit Botulinumtoxin (den meisten unter dem Handelsnamen Botox® bekannt) sind mit 22.764 Eingriffen der Spitzenreiter 2019.

 

  • Hyaluron-Behandlungen: Auch Faltenbehandlungen mit Hyaluron gehören zu den minimal-invasiven Eingriffen und sind nach Botulinum-Behandlungen die häufigste Methode für ein frischeres, jüngeres Erscheinungsbild. Beide Methoden werden sowohl von Männern als auch Frauen rege genutzt.

 

  • Fettabsaugungen: Auf Platz 3 der ästhetischen Eingriffe lagen 2019 Fettabsaugungen. Dabei sind es nicht nur Frauen, die den eigenen Körper formen lassen wollen – auch bei Männern ist die Fettabsaugung der häufigste operative Eingriff zur Körpermodellierung.

 

  • Lippenkorrekturen: Korrekturen der Lippenform, Größe und Modellierung der Lippen sind 2019 die vierthäufigst nachgefragten Behandlungen. Dabei ist vor allem ein natürlich erscheinendes, symmetrisches Ergebnis gewünscht, welches sich beispielsweise mit Hyaluron-Unterspritzungen erreichen lässt.

 

  • Brustvergrößerungen: Platz 5 der ästhetischen Eingriffe in Deutschland sind Brustvergrößerungen, die 20% häufiger als 2018 durchgeführt wurden. Neben den klassischen Vergrößerungen mit Implantaten hat sich die Brustvergrößerung durch Eigenfett etabliert.

 

Die beste Voraussetzung für erfolgreiche Schönheitskorrekturen: Spezialisierte Ärzte

Ein weiterer Trend in der Schönheitschirurgie, der sich in den letzten Jahren leider beobachten lässt, sind Korrekturbehandlungen nach misslungenen Schönheitsbehandlungen. Wer an seinem Körper ästhetische Eingriffe vornehmen lassen will, sollte daher von Anfang an auf einen erfahrenen und spezialisierten Arzt setzen, auch wenn die Behandlung zunächst etwas teurer ist: Das schont nicht nur langfristig den Geldbeutel, sondern vor allem die Gesundheit!

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Hellere Zähne für ein strahlendes Lächeln – eine Aufgabe für den Zahnarzt

Zu einem wirklich schönen Lächeln gehört nicht nur ein vollständiges Gebiss mit symmetrischen Zähnen – auch die Farbe der Zähne ist entscheidend. Doch der Genuss von Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin kann die Zähne ebenso einfärben wie mangelnde Zahnpflege. Auch altersbedingte Verfärbungen führen zu den berüchtigten gelben Zähnen. Doch bevor Betroffene jetzt zu Bleaching-Mitteln aus der Drogerie oder Apotheke greifen, sollten sie zunächst einen Zahnarzt aufsuchen – nur dieser kann sicherstellen, dass die Zahnaufhellung den Zähnen nicht schadet.

 

Zahn-Bleaching: Nur nach Rücksprache mit dem Zahnarzt

Die meisten Bleaching-Methoden arbeiten mit Wirkstoffen, die in den Zahnschmelz eindringen und durch chemische Veränderungen (Oxidation) aufhellen. Das Problem: Werden diese Verfahren nicht sachgerecht durchgeführt, können sie den Zahnschmelz dauerhaft schädigen, wodurch die Zähne nicht nur kariesanfälliger, sondern auch brüchiger werden können. Wer unzufrieden mit seiner Zahnfarbe ist, sollte sich vor Experimenten mit frei erhältlichen Bleaching-Produkten an den Zahnspezialisten wenden.

 

Voruntersuchung

Prinzipiell kann bei jedem ein Bleaching durchgeführt werden, doch nicht immer ist das auch sinnvoll. Zahnerkrankungen wie Karies oder freiliegende Zahnhälse können sich ebenso negativ auf die Behandlung auswirken wie Zahnfleischprobleme. Daher sollte zunächst abgeklärt werden, ob die Zähne gesund sind.

 

 

Professionelle Zahnreinigung

Bei vielen äußeren Verfärbungen kann bereits eine professionelle Zahnreinigung Abhilfe schaffen. Dabei werden nicht nur unsichtbare Beläge wie Plaque und Zahnstein entfernt, durch die Behandlung mit einem Pulverstrahlgerät können auch Zahnverfärbungen entfernt werden, die von Genussmitteln stammen. Zudem ist eine Zahnreinigung die optimale Vorbereitung für ein anschließendes Bleaching.

 

 

Bleaching durch den Zahnarzt

Im Handel erhältliche Bleaching-Mittel erzielen oft nur eine minimale Wirkung – effektivere Möglichkeiten bietet der Zahnarzt. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen „Home-Bleaching“ und „in-office-Bleaching“. Beim Home-Bleaching füllen Patienten ein spezielles Gel in individuell angefertigte Schienen und tragen diese täglich mehrere Stunden, um die Zähne aufzuhellen. Das in-office-Bleaching wird in der Zahnarztpraxis durchgeführt, wobei ein höher dosiertes Aufhellungsgel auf die Zähne einwirkt.

 

Dauerhaft ästhetisch schöne Zähne – vorbeugen ist die beste Behandlung

Zahnaufhellungen wirken immer nur eine gewisse Zeit – wobei durch einen Zahnarzt erzielte Resultate in der Regel dauerhafter sind als frei verkäufliche Anwendungen. Das beste Rezept gegen Verfärbungen ist jedoch immer noch Vorbeugung: Neben einer gründlichen Zahnhygiene können der Verzicht oder zumindest die Reduzierung von verfärbenden Genussmitteln die natürliche Zahnfarbe lang erhalten.

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Rituale: Mit kleinen Bräuchen den Alltag strukturieren

Bereits bei kleinen Kindern geben tägliche Rituale Halt und Struktur: Das gemeinsame Frühstück, das Vorlesen am Abend. Dabei müssen Rituale keine großen Ereignisse sein – jeder von uns hat ganz persönliche, individuelle Verhaltensmuster im Alltag, die zumeist gar nicht auffallen. Warum ist das so? Wir schauen uns die Bedeutung von Ritualen einmal näher an.

 

Der Sinn von Ritualen – ein kurzer Überblick

Der Begriff „Rituale“ wird von vielen zumeist mit feierlichen Handlungen verbunden, beispielsweise ein Gottesdienst, der nach festen Regeln abläuft. Im Alltag lassen sich Rituale eher mit „Gewohnheiten“ oder „festen Handlungsabläufen“ beschreiben.
 

  • Rituale strukturieren: Denken Sie an einen ganz normalen Morgen – sicher haben auch Sie ein persönliches Morgenritual. Das kann ebenso der in Ruhe genossene Kaffee wie eine frühe Yogastunde sein – wenn es für Sie zum Start in den Alltag gehört, ist es ein Ritual. Solche kleinen Handlungen und Abläufe durchziehen den gesamten Tag – bis hin zum Zähneputzen vor dem Schlafen gehen und geben ihm damit Struktur. Das kann auch ein Ausbruch aus den gewohnten Muster sein, z.B. ein besonders ausgiebiges Frühstück am Wochenende oder im Urlaub.

 

  • Rituale geben Sicherheit: Durch die feste Struktur geben Rituale Sicherheit. Am offensichtlichsten wird das, wenn die Rituale auf einmal wegfallen: Am frühen Morgen ist kein Kaffee im Haus? An dem Tag, den Sie sich im Monat ganz allein für sich reserviert haben, kündigt sich auf einmal Besuch an? Die Familie möchte statt des traditionellen Ablaufs der Weihnachtsfeierlichkeiten etwas Neues probieren? Die Konfrontation mit etwas unerwartetem oder Ungewohntem erzeugt Stress – gewohnte Abläufe geben Sicherheit.

 

  • Rituale verbinden: Wenn die Struktur bereits durch ein gemeinsames Ritual vorgegeben ist, fällt es leichter, sich auf andere einzulassen. Für viele Familien gehört das gemeinsame Abendessen zur festen Struktur: Hier kann jeder erzählen, wie der Tag war. Auch der gemeinsame Abend mit Freunden verbindet – oftmals ist er im Ablauf sehr ähnlich.

 

Für jeden gibt es die richtigen Rituale

Wie erwähnt, gehören für die meisten Menschen gewisse Handlungen und Abläufe einfach zum Leben dazu. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, neue Rituale zu etablieren. Überlegen Sie sich dafür, welchen Zweck die Vorgehensweise erfüllen soll und was Ihnen dabei guttut. Probieren Sie ruhig einmal etwas Neues aus – vielleicht entsteht dadurch für Sie ein schöner neuer Brauch.

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Heilfasten – Wie geht das?

Heilfasten werden viele positive Effekte auf Körper und Geist zugeschrieben (mehr Informationen) – kein Wunder, dass immer mehr Menschen es einmal ausprobieren. Dabei gibt es viele verschiedene Varianten: vom Buchinger-Heilfasten über Molke- oder Früchtefasten bis hin zum Intervallfasten. Für welche Fastenkur Sie sich auch entscheiden, Sie sollten dabei immer einige grundlegende Dinge beachten.

 

5 goldene Tipps zum Heilfasten

 

  • Nur nach ärztlicher Überprüfung: Bevor Sie eine Fastenkur beginnen, sollten Sie sich von Ihrem Arzt gründlich durchchecken lassen. Schwange sollten ebenso wenig fasten wie Personen mit einer Essstörung, Dialysepatienten oder Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen. Lassen Sie sich unbedingt von einem Spezialisten beraten, ob eine ärztliche Fastenbegleitung für Sie ratsam ist.


 

  • Viel trinken, wenig essen: Beim Heilfasten verzichten Sie in der Regel auf feste Nahrung – trinken sollten Sie jedoch auf keinen Fall weniger. Etwa zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit sollten Sie täglich zu sich nehmen, bevorzugt in Form von Wasser, ungesüßten Kräutertees, aber auch Gemüsebrühe oder Obst- und Gemüsesäfte.

 

  • Verzicht auf Genussmittel: Auf zuckerhaltige oder salzige Lebensmittel wie Schokolade oder Chips verzichten Sie in der Fastenzeit sowieso. Doch auch auf andere Genussmittel sollten Sie in dieser Phase verzichten. Dazu gehören neben Kaffee und Alkohol auch Nikotin.

 

  • Den Alltag entschleunigen: Der ungewohnte Verzicht auf feste Nahrung und Kalorien belastet den Körper zunächst – Sie sollten daher darauf achten, ihm nicht zu viel zuzumuten. Nutzen Sie die Fastenkur, um auch Ihren Alltag von unnötigem Ballast zu befreien und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst.

 

  • Bewegen: Worauf Sie während der Fastenzeit nicht verzichten sollten, ist Bewegung. Denn Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und verhindert, dass zu viel Muskelmasse abgebaut wird. Doch auch hier gilt: Nicht übertreiben. Statt Hochleistungssport sollten Sie Sportarten bevorzugen, die eine individuelle Balance von Bewegung und Ruhe bieten, beispielsweise Wandern, Yoga oder Schwimmen.

 

Gesund Heilfasten: Hören Sie auf Ihren Körper

Die Maxime des Heilfastens ist es, sich auf sich selbst zu besinnen und Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Daher sollten Sie stets darauf achten, welche Signale Ihnen Ihr Körper sendet. Besonders schwierig sind erfahrungsgemäß die ersten Fastentage. Sollten Sie das Heilfasten danach noch als zu anstrengend und belastend empfinden, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt.