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Heilfasten – Wie geht das?

Heilfasten werden viele positive Effekte auf Körper und Geist zugeschrieben (mehr Informationen) – kein Wunder, dass immer mehr Menschen es einmal ausprobieren. Dabei gibt es viele verschiedene Varianten: vom Buchinger-Heilfasten über Molke- oder Früchtefasten bis hin zum Intervallfasten. Für welche Fastenkur Sie sich auch entscheiden, Sie sollten dabei immer einige grundlegende Dinge beachten.

 

5 goldene Tipps zum Heilfasten

 

  • Nur nach ärztlicher Überprüfung: Bevor Sie eine Fastenkur beginnen, sollten Sie sich von Ihrem Arzt gründlich durchchecken lassen. Schwange sollten ebenso wenig fasten wie Personen mit einer Essstörung, Dialysepatienten oder Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen. Lassen Sie sich unbedingt von einem Spezialisten beraten, ob eine ärztliche Fastenbegleitung für Sie ratsam ist.


 

  • Viel trinken, wenig essen: Beim Heilfasten verzichten Sie in der Regel auf feste Nahrung – trinken sollten Sie jedoch auf keinen Fall weniger. Etwa zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit sollten Sie täglich zu sich nehmen, bevorzugt in Form von Wasser, ungesüßten Kräutertees, aber auch Gemüsebrühe oder Obst- und Gemüsesäfte.

 

  • Verzicht auf Genussmittel: Auf zuckerhaltige oder salzige Lebensmittel wie Schokolade oder Chips verzichten Sie in der Fastenzeit sowieso. Doch auch auf andere Genussmittel sollten Sie in dieser Phase verzichten. Dazu gehören neben Kaffee und Alkohol auch Nikotin.

 

  • Den Alltag entschleunigen: Der ungewohnte Verzicht auf feste Nahrung und Kalorien belastet den Körper zunächst – Sie sollten daher darauf achten, ihm nicht zu viel zuzumuten. Nutzen Sie die Fastenkur, um auch Ihren Alltag von unnötigem Ballast zu befreien und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst.

 

  • Bewegen: Worauf Sie während der Fastenzeit nicht verzichten sollten, ist Bewegung. Denn Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und verhindert, dass zu viel Muskelmasse abgebaut wird. Doch auch hier gilt: Nicht übertreiben. Statt Hochleistungssport sollten Sie Sportarten bevorzugen, die eine individuelle Balance von Bewegung und Ruhe bieten, beispielsweise Wandern, Yoga oder Schwimmen.

 

Gesund Heilfasten: Hören Sie auf Ihren Körper

Die Maxime des Heilfastens ist es, sich auf sich selbst zu besinnen und Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Daher sollten Sie stets darauf achten, welche Signale Ihnen Ihr Körper sendet. Besonders schwierig sind erfahrungsgemäß die ersten Fastentage. Sollten Sie das Heilfasten danach noch als zu anstrengend und belastend empfinden, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt.

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